Bad richtig planen: 7 Punkte, die Sie vor dem Umbau klären sollten
Lesezeit 6 Min · Aktualisiert 2026

Eine Badsanierung ist eine Investition für 20+ Jahre. Wer hier vorab nicht sauber plant, zahlt später drauf – in Geld, Zeit und Nerven. Diese 7 Punkte besprechen wir mit jedem Kunden vor dem Angebot.
1. Bestandsaufnahme: Was steckt in der Wand?
Alte Leitungen aus den 70ern? Estrich beschädigt? Tragender Boden? Wir prüfen das vor dem Angebot – nicht nach dem Aufstemmen.
2. Grundriss: Bleibt alles, wo es ist?
Sanitärobjekte zu versetzen klingt klein, bedeutet aber neue Leitungen, Schlitze, Estrichanpassung. Realistisch +1.500 bis 4.000 €.
3. Dusche: ebenerdig oder mit Wanne?
Bodengleiche Duschen sind heute Standard – brauchen aber Gefälle, Punkt- oder Linienablauf und eine fachgerechte Verbundabdichtung nach DIN 18534.
4. Fliesenwahl: Format, Optik, Rutschhemmung
- · Boden im Bad: mindestens R10, in Dusche R10/B
- · Großformat lässt kleine Bäder größer wirken
- · Matte Oberflächen kaschieren Wasserflecken besser
5. Licht & Steckdosen vor dem Fliesen festlegen
Spiegelbeleuchtung, Steckdose neben dem Waschtisch, Licht in der Dusche – das muss vor dem Verfliesen gesetzt sein. Nachträglich = teurer Pfusch.
6. Belüftung nicht vergessen
Innenliegende Bäder ohne Fenster brauchen einen Lüfter mit Nachlauf. Sonst: Schimmel an den Fugen – garantiert.
7. Realistische Bauzeit einplanen
Standard-Bad mit Komplettsanierung: 10–15 Werktage. Wer "in einer Woche fertig" verspricht, lässt Trocknungszeiten weg – und Sie haben in 2 Jahren Risse in den Fugen.
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